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Vortrag 97/99/OO

La Pensée du mouvement 2000

Conférence De la danse moderne à la danse contemporaine
Ricardo Rozo et Jean-Claude Pellaton chorégraphes cie Objets-Fax
17 octobre 20h 30 au Club 44, La Chaux-de-Fonds

Conférence Le mépris du corps dans la littérature
Chantal Chawaf
18 octobre, 20h 30 Théatre du Pommier Neuchâtel

 

Antilope Festival 99

15. bis 22. Mai 1999

«Mouvement de la Pensée»

Im Rahmen von «Mouvement de la Pensée» fand am 16. Mai 1999 ein Vortrag im Auditorium Musée d’Histoire Naturelle, 14 Rue des Terreaux, Neuchâtel, in Zusammenarbeit mit dem SVTC statt.

Der Titel: «Le Sacre du Printemps: Danse Société et Pouvoir» beinhaltete die Präsentation der Nijinsky-Choreographie von 1913.

An Hand der Rekonstruktion dieser Choreographie durch das Joffrey Ballet (Videodokumentation) wurde die soziale und politische Bedeutung dieses Werkes von Isabelle Lonay, Paris, durchleuchtet. Dieser Vortrag bildete die Grundlage für eine Diskussion über die Rolle des Tanzes und des Choreographen in der heutigen Gesellschaft.

Isabelle Lonay ist Doktor für Tanz an der Universität von Paris 8 und Autorin des Buches
«A la Recherche dâune Danse moderne»
Editions Chiron-Paris 1996.

Der Vortrag wuirde auf Französisch gehalten. 

 

   

Interessante Voten an der Konferenz «Le mouvement de la pensée» über zeitgenössischen Tanz  am 27. April 1997 in La-Chaux-de-Fonds

Diese von der Tanzkompagnie Objet-FAX als Opération ANTILOPE  organisierte und vom SVTC mitgetragenen Veranstaltung mit hochdotierten Rednern zeigte die Notwendigkeit der allgemeinen und nicht zuletzt finanziellen Unterstützung des modernen Tanzschaffens als künstlerisch nicht wegzudenkenden Beitrag zum kulturellen Schaffen in der Schweiz auf.

Einige Schweizer Choreographinnen und Choreographen legten ihre spezifischen Ansichten über den Einfluss des Zeitgenössischen auf unsere Arbeit dar.

Geneviève Vincent, Tanz-Historikerin aus Monpellier, verwahrte sich gegen jede Einmischung politischer Kreise. Sie zitierte die Einmischung der extremen Rechten in Frankreich in die Erziehung. Sie präsentierte ein interessante Sichtweise der Bedeutung des Gestus, der neuen körperlichen Kodierungen, der Entschlüsselung des Vortrags.

Jacques Cohen, Professor für plastische Künste an der Sorbonne, sprach sich für eine grenzüberschreitende neue Sichtweise aus: «Europa existiert ­ wenn überhaupt ­ in der Macht der Kunst»

Esther Sutter, Journalistin in Basel, berichtete über die Lage in der deutschen Schweiz und Claude Ratzé, Verantwortlicher der Schweizer Plattform der Rencontres Chorégraphique Internationales de Bagnolet, über die Lage in der welschen Schweiz. Die Vorträge sind über unser Sekretariat erhältlich.