Interessante Voten an der Konferenz
«Le mouvement de la pensée» über zeitgenössischen Tanz
am 27. April 1997 in La-Chaux-de-Fonds
Diese von der Tanzkompagnie Objet-FAX als Opération ANTILOPE
organisierte und vom SVTC mitgetragenen Veranstaltung mit hochdotierten
Rednern zeigte die Notwendigkeit der allgemeinen und nicht zuletzt
finanziellen Unterstützung des modernen Tanzschaffens als künstlerisch
nicht wegzudenkenden Beitrag zum kulturellen Schaffen in der Schweiz
auf.
Einige Schweizer Choreographinnen und Choreographen legten ihre
spezifischen Ansichten über den Einfluss des Zeitgenössischen auf
unsere Arbeit dar.
Geneviève Vincent, Tanz-Historikerin aus Monpellier, verwahrte
sich gegen jede Einmischung politischer Kreise. Sie zitierte die
Einmischung der extremen Rechten in Frankreich in die Erziehung.
Sie präsentierte ein interessante Sichtweise der Bedeutung des Gestus,
der neuen körperlichen Kodierungen, der Entschlüsselung des Vortrags.
Jacques Cohen, Professor für plastische Künste an der Sorbonne,
sprach sich für eine grenzüberschreitende neue Sichtweise aus: «Europa
existiert ­ wenn überhaupt ­ in der Macht der Kunst»
Esther Sutter, Journalistin in Basel, berichtete über die Lage
in der deutschen Schweiz und Claude Ratzé, Verantwortlicher der
Schweizer Plattform der Rencontres Chorégraphique Internationales
de Bagnolet, über die Lage in der welschen Schweiz. Die Vorträge
sind über unser Sekretariat erhältlich.
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